Paramonga

Paramonga ist der Name einer Ruine aus der Chimú-Kultur 200km nördlich von Lima, benannt nach der Stadt neben der sie liegt.


Karte Peru
Paramonga



Der Name Paramonga kommt ursprünglich aus der Sprache der Moche (auch Mochica) und bedeutet "Unsere Vasallen". Die Ruinen markierten dereinst die Südgrenze des Reiches mit seiner Hauptstadt Chan Chan.

Paramonga ist eine der am Besten erhaltenen Ruinen der Chimú. Auch wenn Paramonga heute oft als Festung (Fortallesa Paramonga) bezeichnet wird, so war der Zweck des komplett in Lehmziegel gebauten "Gebäudes" der eines Tempels.

Lehmziegel in Paramonga
Nach dem Niedergang der Chimú (um 1470 n.Chr.) wurde die Tempelanlage in die Inkakultur übernommen und diente als Tempel des Sonnengottes Inti.

Der Tempel ist terrassenförmig mit beeindruckenden hohen Stufen angelegt. Auf der oberen Plattform in 30 Metern Höhe, sind mehrere kleine Räume angelegt. In den Wänden sind teilweise mannshohe Nischen eingelassen. Vermutlich wurden hier früher Mumien oder Statuen angebetet.



Terrassen in Paramonga
Paramonga wird von den Chronisten, aus der Zeit der Eroberung erwähnt. So haben wir es Cieza de León zu verdanken, das wir heute wissen, dass die Wände des Tempels reichhaltig mit wilden Tieren und Vögeln verziert waren.

 

 

 

 

 
 
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