Lima

Lima, die Stadt der Könige (nach den heiligen drei Königen) 

  

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wurde von Don Francisco Pizarro im Namen Kaiser Karls V.  15.01.1535 gegründet. Cusco die alte Hauptstadt des Inka-Reiches wurde schon ein Jahr zuvor von Jauja als Hautstadt von "Neuspanien" abgelöst. Mit der Gründung des Vizekönigreiches Peru wurde Lima 1542 zur Hauptstadt.

Zur Gründungszeit war das Lima-Tal reich bevölkert. Pizarro weilte zuvor noch in Cusco als Stadthalter und wollte eine Stadt in einer Ebene und nicht m Hochland.
Die Stadt lag im größten Tal das es südlich von Tumbes in Peru gibt. Es eigenete sich nicht nur wegen seiner Größe sonder auch wegen dem Rio Rimac, der dem Tal zu seiner Fruchtbarkeit verhalf. Der Chronist Cieza de Pedro Leon schreibt: "Wenn einmal die unruhigen Zeiten vorbei sind....wird es sich hier wahrhaftig besser leben lassen als irgendwo anders in der Welt, hier gibt es weder Hungersnot noch Pestilenz, Wolkenbruch, Sturm, Blitz oder Donner; stets ist der Himmel klar."

 

Die ursprünglich gegründetet Stadt lag am Südufer des Rimac, 4km vom Meer entfernt. Lima war damals komplett von Feldern und Bewässerungsgräben eingeschlossen. Bis in die 50er Jahre waren rund um Lima noch fruchtbare Felder. Die Stadt hatte unter 1 Milionen Einwohner. Dies hat sich heute durch die Landflucht der Bauern grundlegend geändert. Täglich breitet sich Lima weiter aus, seit einigen Jahren nicht mehr nur Flähenmäßig sondern jetzte auch in die Höhe. Viele Viertel im "Inneren" von Lima wandeln sich, durch den Abriß von älteren 2-stöckigen Häusern und den Neubau von 4-5 oder gar 10-stöckigen Häusern.
Heute ist Lima eine der größten Metropolen der Welt mit mehr als 9 Milionen Einwohnern ( ist sie die fünftgrößte Stadt in Lateinamerika)

  
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Lima ist auch der Name einer Kultur die im Lima-Tal zwischen der Mochica (oder auch Moche)- und Nazca-Kultur existierte. Deren Einflüße sich auch deutlich an den Keramiken zeigen, die gefunden wurden. Diese haben zum einen Symbole wie man sie bei den Mochica-Keramiken findet aber mit Formen wie den doppelten Ausgüssen wie bei den Nazca. Die Kultur existierete zwischen 400 und 600 n. Chr. und damit wesentlich später und kürzer als die beiden erstegenannten.Allerdings sind wie man sich vorstellen kann Ausgrabungen in Lima schwierig und heute gibt es nichts mehr was noch zu finden wäre, was nicht schon durch ein Bauwerk zerstört wurde. Lima ist inzwischen so groß wie das Saarland und sogar die unwirtlichen Hügel im und um das Stadtgebiet sind mit Häusern bebaut.

1687 und 1746 wurde viele alte koloniale Gebäude bei Erdbeben zerstört. Das Stadtzentrum rund um die Plaza Mayor erstrahlt heute wieder im alten Glanz mit vielen renovierten,churrigueresken Fasaden und den typischen Holzbalkonen. Auf der Plaza Mayor steht ein alter Bronzebrunnen aus dem 17. Jh. von welchem aus alle Entfernungen im Lande gemessen wurden. Von ihm aus kann man auf das Rathaus, dem Gouverneurspalast, Palast des Erzbischofs und die Kathedrale blicken.

 

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