Chinchero

Nimmt man die direkte Straße von Cusco nach Urubamba oder Ollantaytambo so kommt man an Chinchero vorbei.


Auf einem Hochplato auf 3730 Metern höhe ist hier eine Lehmziegel-Kirche aus dem Jahre 1607, erbaut auf den Ruinen eine Inka-Städte.

 

                                                                                     PeruDrawChinchero h   


In der Kirche ist ein vergoldeter barocker Altar und Wandbilder aus der Zeit des Aufstandes Tupac Amaru II.
Bis heute hält der Pfarrer die Messe in Quechua wie auch in Pisaq wo sich Sonntags die Einwohner der umgebenden Berge im Dorft zur Messe versammeln.
Die Ruinen waren einst der Sommersitz für einige Inka-Herscher, vor allem Túpac Inca Yupanqui soll hier residiert haben.

 

                                                              IMG 3637 hf hf-chico


Die Wichtigkeit des Ortes ist noch heute an den Grundmaueren und eben der Tatsache, das eine Kirche darauf errichtet wurde zu erkennen.


            IMG 3642 h                                                            IMG 3651 h

Mit Sicherheit handelte es sich eben nicht nur um einen Sommersitz sondern eben auch um einen wichtigen zeremoniellen Ort.

Der Ausblick ins Tal und auf die Cordilera de Vilcabamba ist einfach atemberaubend.
Der Hauptbereich der Inkaanlage muss dereinst im Bereich der Kirche gestanden haben. Dieser Bereich wird von der östlichen Seite her begrenz von einer großen Mauer. In diese sind 12 hohe Nischen eingelassen.

 

                                                                  IMG 3650
         

Davor befindet sich ein weitläufiger Platz in der größe von 2 Fuballfeldern.  Dahinter finden sich mehere Grundmauern von Gebäuden auf verschiedenen Ebenen und große Granitblöcke die den Intihutana in Machu Picchu oder Pisaq und Ollantaytambo in nichts nachstehen.


 
 
[ ]